Es folgen einige präzise Anweisungen für die Einstellung des richtigen Mahlgrads und einen qualitativ hochwertigen italienischen Espresso. 

Im Prinzip muss bei der Zubereitung  das Kaffeepulver mit heißem Wasser in Kontakt geraten, das diesem Substanzen entzieht, die sich auf den Duft, das Aroma und den Körpergehalt des Getränks auswirken.

Der korrekte Mahlung der Kaffeebohnen ist daher ein grundlegender Prozess, der beeinflusst, dass Kaffee und heißes Wasser im richtigen Verhältnis in Berührung kommen. Aber was passiert, wenn der Kaffee zu fein oder zu grob gemahlen wird?

  • Wird er zu fein gemahlen, dauert der Filtervorgang und somit der Kontakt von Wasser und Kaffee zu lange und es besteht die Gefahr, dass der Kaffee anbrennt, einen bitteren Geschmack annimmt und nur eine dünne, dunkle Crema bekommt.
  • Wird die Kaffeebohne zu grob gemahlen, kann das Wasser beim beschleunigten Filtervorgang nicht alle positiven Substanzen aus dem Kaffee extrahieren. Letzteres resultiert in einem wässrigen Geschmack, mit wenig Körpergehalt und heller Crema.

Um einen ausgezeichneten Espresso zu erhalten, können Sie diese Regel befolgen. Nach einem korrekten Pressvorgang (Tamping) erhält man mit einer professionellen Espressomaschine einen hochwertigen Espresso, wenn eine Tasse (25 ml) innerhalb von 22-27 Sekunden extrahiert wird. Der auf diese Weise gewonnene Espresso hat eine haselnussfarbene Crema mit dunklen Nuancen, einen vollen Körpergehalt und ein intensives Aroma.